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Gemeinsam und sicher zur Schule

Bus mit Füßen

Beim „Bus mit Füßen“ gehen Kinder gemeinsam auf festen Routen zur Schule – anfangs begleitet von Eltern, später selbstständig. So kommen sie sicher, aktiv und umweltfreundlich ans Ziel und lernen spielerisch den richtigen Umgang im Straßenverkehr.

Foto: LHM, Kliewer

Bus mit Füßen
Sie wollen sich für den Bus mit Füßen anmelden?

Toll, dass Sie beim Bus mit Füßen mitmachen!

Sie können sich das ganze Jahr über anmelden, wir vernetzen Sie dann mit einer passenden Lauf-Gruppe.

Wichtig: Ein Kind ist auf dem Schulweg immer gesetzlich über die Kommunale Unfallversicherung Bayern beitragsfrei versichert. Das gilt auch, wenn es sich nicht um den kürzesten Weg handelt, sondern um einen sichereren oder die gewählte Strecke die Folge einer Lauf-Gemeinschaft ist.

Sie wechseln sich in der Begleitung der Kinder mit den anderen Eltern in Ihrer „Bus mit Füßen-Gruppe“ ab.

Kann eine andere Person für Sie einspringen, wenn Sie krank oder verhindert sind? Hier können Sie die Person (bspw. Ehepartner*in) eintragen.

* sind Pflichtfelder

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: busmitfuessen@muenchenunterwegs.de

So funktioniert das Projekt Bus mit Füßen:

Mit dem „Bus mit Füßen“ laufen die Kinder gemeinsam in abwechselnder Begleitung eines Elternteils zur Schule. Ein Bus besteht aus einer Gruppe von ungefähr fünf Kindern, die auf einer festgelegten Route unterwegs sind. Dabei sammelt ein Elternteil die einzelnen „Fahrgäste“ an ihren „Haltestellen“ ein und bringt sie sicher in die Schule. Sobald die Kinder selbstbewusst und sicher genug sind, können sie den Bus auch ohne elterliche Begleitung fortführen. 

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Die Kinder laufen gemeinsam in der Gruppe sicher zur Schule.
  • Der Schultag startet mit Bewegung an der frischen Luft.
  • Die Kinder lernen spielerisch die Verkehrsregeln und das richtige Verhalten im Straßenverkehr.
  • Die Umwelt wird geschont.

Das Angebot ist ein kostenloser Service des Mobilitätsreferats der Stadt München mit dem Ziel, ein Netzwerk im Schulsprengel aufzubauen, damit sich Eltern mit ähnlichen Laufwegen zusammenschließen können.

Die Anmeldungen sind prinzipiell das ganze Jahr über möglich, die ersten Laufrouten werden jedoch vor/in den Sommerferien geplant, damit man im September starten kann. Start ist in der Regel in der zweiten Schulwoche.

Meist findet im Juli/August ein selbst organisiertes Treffen der teilnehmenden Familien statt (unkompliziert auf dem Spielplatz beispielsweise), damit man sich kennenlernen kann.

Nach Anmeldung erhalten Sie eine Mail von uns, bei Fragen können Sie sich aber jederzeit auch an uns wenden: busmitfuessen@muenchenunterwegs.de

Untenstehenden finden Sie weitere Informationen und Materialien.

Hier können Sie sich relevante Details für den Schulweg anzeigen lassen: Den Schulsprengel, Standorte mit Schulweghelfenden, Grundschulstandorte und auch aktive „Bus mit Füßen-Schulen“; setzen Sie dazu die passenden Häkchen.

Häufige Fragen zum Bus mit Füßen

Zuerst erhalten Sie eine automatische E-Mail als Bestätigung, dass Ihre Anmeldung angekommen ist. Nach etwa einer Woche erhalten Sie eine E-Mail vom Bus mit Füßen-Team, bzw. von der Bus mit Füßen-Kontaktperson der Schule, wenn es dort bereits eine gibt. In dieser E-Mail erfahren Sie, wie viele Familien sich bisher angemeldet haben und ob ein Bus mit Füßen zustande kommt oder bereits läuft. Falls es keine Bus mit Füßen-Kontaktperson gibt, werden in der E-Mail alle angemeldeten Familien direkt miteinander vernetzt, damit Sie sich austauschen und Laufwege besprechen können.

Im Optimalfall besteht ein Bus aus fünf Kindern (Familien), damit jede Familie an einem Tag der Woche mit Begleiten dran ist. Aber selbstverständlich können Sie auch als kleinere Gruppe einen Bus bilden und sich beispielsweise täglich abwechseln. Egal in welchem Rhythmus Sie sich abwechseln: Eltern profitieren von der morgendlichen Zeitersparnis und Kinder gewinnen an Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein, wenn sie nicht nur von den eigenen Eltern begleitet werden.

Es ist das Ziel, pro Grundschule eine Kontaktperson zu etablieren, die einerseits die Ansprechperson für die teilnehmenden Familien ist und andererseits für das Bus mit Füßen-Team aus dem Mobilitätsreferat. Hauptaufgabe ist, die (Neu)Anmeldungen zu bündeln und die Eltern zusammenzubringen. Das Planen der Laufrouten geht am besten mit allen Eltern zusammen. Wenn die Laufgruppen und -routen feststehen, empfehlen wir, dass sich die Gruppen selbst organisieren (zum Beispiel, wenn eine Begleitperson mal krank ist oder ein Kind krank ist).

Das Ehrenamt ist also zeitlich überschaubar.

Die Erfahrung zeigt: Bus mit Füßen-Laufgruppen funktionieren am besten, wenn es eine zuständige Person an der Schule gibt, die den Bus mit Füßen zum Laufen bringt und am Laufen hält. Und auch wenn die Person aufgrund von Schulübertritt (nach vier Jahren) ausscheidet, kann sie das Amt und die Erfahrung an jemand anderen übergeben und die Schule bleibt beständig eine „Bus mit Füßen-Schule“.

Das Mobilitätsreferat bewirbt den Bus mit Füßen über verschiedene Kanäle. Als Kontaktperson ist eine zusätzliche Bewerbung bei der Schuleinschreibung und am Elternabend für Erstklässler*innen sinnvoll. Dies sollte immer in Abstimmung mit der Schulleitung erfolgen, an manchen Schulen weist nämlich die Schulleitung oder der Elternbeirat auf den Bus mit Füßen hin. Die meisten Anmeldungen kommen nach der Schuleinschreibung im März und rund um den Schulstart im September. Danach wird es ruhiger, die Anmeldungen nehmen ab und die Busse laufen in der Regel eigenständig.

Auch ohne Bus mit Füßen-Kontaktperson kann es einen Bus mit Füßen geben. Alle interessierten Eltern einer Schule werden direkt miteinander vernetzt. Auch werden Neuanmeldungen automatisch an die gesamte Gruppe geschickt. So können sich die Eltern zusammenfinden, die einen ähnlichen Schulweg haben.

Die Erfahrung zeigt, dass Gruppen mit Kontaktperson beständiger sind und der Bus mit Füßen auch konstant an der Grundschule läuft.

Auf der Website von Bus mit Füßen können Sie sich die Schulsprengel, Grundschulstandorte und auch die „Bus mit Füßen-Schulen“ anzeigen lassen. Einfach das Häkchen bei Bus mit Füßen setzen, danach erscheinen diese Schulen mit einem grünen Kreis umrundet. Zudem können Sie jederzeit die Schulleitung oder den Elternbeirat ansprechen sowie bei busmitfuessen@muenchenunterwegs.de fragen.

Generell gilt: Es gibt keinen einheitlichen Weg für die Umsetzung des „Bus mit Füßen“. Das Wichtigste ist, dass die Kinder gemeinsam zu Fuß zur Schule kommen, anfangs begleitet von (wechselnden) Erwachsenen.

Mögliche Varianten:

  • Bilden Sie Staffeln und „übergeben“ die Kinder Stück für Stück. So muss kein Elternteil jeden Tag den ganzen Weg, sondern nur eine Teilstrecke mitgehen. Und ab dem vorletzten Staffelpunkt wechseln Sie sich reihum ab, damit jedes Kind mal in den Genuss kommt, ohne die eigenen Eltern zu gehen.
  • Sie können einen oder mehrere zentrale Treffpunkte („Haltestellen“) festlegen, wohin Sie Ihr Kind bringen. Von dort wechseln sich die Eltern ab, wer die Gruppe bis zur Schule bringt.

Jein. Die Begleitung durch einen Erwachsenen und die feste Gruppe von Kindern ist vor allem in der ersten Klasse und ganz besonders in den ersten 3 bis 6 Monaten empfehlenswert. Danach gehen die Kinder oft schon unbegleitet, aber noch in ihrer festen Gruppe.

Selbstverständlich gelten die Vorteile des gemeinsamen Schulwegs auch für höhere Klassen.

Ja, denn tage- und streckenweise ohne die eigenen Eltern zur Schule zu gehen, gibt Selbstbewusstsein und fördert das eigenständige Unterwegssein im Straßenverkehr. Außerdem schult es das Zeitmanagement und macht wach für den Unterricht.

Ja, Sie können sich immer anmelden und es wird immer versucht, in die bereits bestehende Gruppe einzusteigen. Die Route wird jedoch selten noch verändert, damit sich die Kinder nicht umgewöhnen müssen.

Die Details macht sich hierzu jede Gruppe selbst aus, eine Empfehlung lautet: Alle Elternteile sollten in der (WhatsApp-)Gruppe und im Notfall erreichbar sein. Wenn das Kind nicht erscheint und auch die Eltern nicht ans Telefon gehen, wartet die Gruppe maximal 5 Minuten und geht dann zur Schule. Dort sagt man es der Klassenlehrkraft und die informiert in der Regel nach Nicht-Erscheinen (ohne Abmeldung) innerhalb weniger Minuten die Polizei.

Kinder sind auf dem Schulweg immer durch die Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) versichert, unabhängig davon, wer sie begleitet.

Weiterführende Links und Downloads