Machbarkeitsstudien für Radschnellverbindungen

Planungen für die Münchner Radschnellverbindungen

Planungen für die Münchner Radschnellverbindungen

Derzeit werden ausführliche Machbarkeitsstudien für sechs Radschnellverbindungen in München und dem Umland durchgeführt.

Folgende Korridore, beginnend und endend vom Altstadtring aus, werden dabei untersucht:

  • München – Dachau
  • München – Markt Schwaben
  • München – Oberhaching
  • München – Starnberg
  • München – westliche Stadtgrenze in Richtung Fürstenfeldbruck
  • Radschnellverbindungs-Ring

Die Erarbeitung der sechs Machbarkeitsstudien fand in einem knapp 1,5-jährigen Arbeitsprozess in Zusammenarbeit der Planungsbüros und Fachplaner*innen der Kommunen und Landkreise sowie unter Einbeziehung von Politik und Öffentlichkeit statt.                                                                           

Im Ergebnis haben die Machbarkeitsstudien die bestmögliche Streckenführung für die sechs Radschnellverbindungen in einem ausgewählten Korridor festgelegt. Zudem zeigen sie Maßnahmen, Umsetzungsprobleme und die zu erwartenden Kosten auf.

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Bereits zu Beginn der Projekte fand eine Bürgerbeteiligung statt. Am 20. Mai 2019 hatten Bürger*innen bei einer Veranstaltung im Münchner Rathaus die Möglichkeit, ihre Ideen zu den Streckenverläufen einzubringen. Die vier Gutachterbüros, die die vertieften Machbarkeitsstudien erstellen, informierten darüber, was Radschnellverbindungen genau sind, welche Herausforderungen und Chancen sie bergen und was bei der Planung zu beachten ist. Danach waren die Gäste gefragt. Ihre Hinweise und Anregungen wurden auf Plänen und Karteikarten vermerkt. Im Laufe der Analysephase wurden die Anmerkungen von den Gutachterbüros geprüft. Sachdienliche Hinweise wurden in den weiteren Erarbeitungsprozess und sinnvolle Streckenabschnitte in die Ortsbefahrungen integriert.

Eine ähnliche Veranstaltung fand im gleichen Zeitraum für Verwaltung und Politik statt. Die Münchner Stadträt*innen sowie Mitglieder der Bezirksausschüsse wurden zudem in einer Videokonferenz am 25. November 2020 über die Grundlagen sowie über Ergebnisse der Machbarkeitsstudien informiert.

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