Der wachsende Lieferverkehr belastet zunehmend den städtischen Gesamtverkehr und die Umwelt. Bewohner*innen bestellen stetig mehr und entsprechend steigt das durch die Auslieferungen verursachte Verkehrsvolumen und die hiermit verbundenen CO2-Emissionen. Die Radlogistik bietet hier eine wirkungsvolle Lösung für nachhaltige Mobilität, insbesondere in dichtbesiedelten Innenstädten, da sie weniger Flächen in Anspruch nimmt und kaum Abgase verursacht.
Das steigende Paketvolumen und dessen Auswirkungen auf den städtischen Verkehr haben die Landeshauptstadt München veranlasst, innovative Lösungen für den Lieferverkehr zu erproben. Im Jahr 2023 eröffnete sie daher den ersten Radlogistik-Hub am Viehhof, um Waren effizient von Lieferfahrzeugen auf Lastenräder umzuladen und so die "letzte Meile" umweltfreundlich zu bedienen. Ein weiterer Hub kam im 2025 an der Paketposthalle hinzu.
Die Learnings und Best-Practice-Ansätze stellt das Moilitätsreferat nun in einem praxisorientierten Leitfaden zur Verfügung. Der Handlungsleitfaden informiert anschaulich über die Herausforderungen und Erfolge der Projekte und bietet Kommunen und Flächenverantwortlichen viele praktische Informationen und Umsetzungsvorschläge:

Dieser Leitfaden wurde im Rahmen der Arbeit zum EU-Projekt MOVE21 (Horizon 2020) erstellt und durch die Allianz Mobile Zukunft München & Region (MZM) unterstützt.