Im heutigen Mobilitätsausschuss hat der Stadtrat die nächste Hierarchiestufe des Radnetzes für München, die stadtbezirksübergreifenden Radverbindungen festgelegt.
Mit dem neuen Radnetz werden aus diesem umfassenden Netz maßgebliche Verbindungen herausgearbeitet, die in besonderem Maße radverkehrsgerecht sind oder entsprechend realisiert werden sollen. Auch sollen Engstellen und Radweglücken geschlossen werden. Diese innergemeindliche Radhauptverbindungen aus den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010), verbinden zentrale Punkte mit dem Hauptzentrum sowie zentrale Punkte untereinander – also etwa die Altstadt mit dem Harras oder den Arabellapark mit der Münchner Freiheit. Je nach Netzkategorie aus der ERA 2010 gelten differenzierte Qualitätsstandards. Für die innergemeindlichen Radhauptverbindungen gilt zum Beispiel eine Regelbreite von 2,5 Metern für Einrichtungsradwege.

Das Radnetz dient zur Sicherung von Radverkehrsverbindungen bei Neu-, Um- oder Ausbauplanungen, der Priorisierung von Maßnahmen und zur Identifikation von Netzlücken. Diese Verbindungen wurden unter Federführung des Mobilitätsreferates erarbeitet und mit verschiedenen Dienststellen, Landkreisen, den Münchner Bezirksausschüssen sowie Vertreter*innen des Radentscheids abgestimmt. Der heutige Beschluss ist zukunftsweisend für eine Mobilität der Zukunft und sorgt für sichere Radverbindungen in der Stadt.