Der Feriensenat des Stadtrats hat heute die Weichen für den Ausbau von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum der Stadt München gestellt.
Das Mobilitätsreferat wurde beauftragt, eine Konzessionsvergabe für den Aufbau und Betrieb von Ladesäulen vorzubereiten. Das Verfahren bietet einen erprobten und rechtssicheren Rahmen sowie große Steuerungs- und Gestaltungsmöglichkeiten bei Qualität und Leistung.
Das bisherige verwaltungsrechtliche Verteilverfahren wird nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts München vom Februar aufgehoben. Das Gericht hatte das Vorgehen der Stadt grundsätzlich bestätigt, jedoch unter anderem festgestellt, dass das Auswahlverfahren nicht wettbewerbs- und damit nicht diskriminierungsfrei ausgestaltet gewesen sei, da die bestehende Ladeinfrastruktur als Teil des Marktes ausgenommen worden war.
Bis November soll das Mobilitätsreferat einen nichtöffentlichen Vergabebeschluss für die Konzessionsvergabe vorbereiten. Anschließend wird die Ausschreibung veröffentlicht und die Konzessionsvergabe durchgeführt.
Eine flächendeckendes Netz an Elektroladesäulen soll die Anreize weiter verbessern, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. Damit setzt München ein weiteres Zeichen für die Mobilität der Zukunft.