Die Anhebung orientiere sich, laut MVV, vor allem am Anstieg der Energie- und Treibstoffpreise und beträgt durchschnittlich 4,9 Prozent. Dabei bleiben die Preise der stark nachgefragten Tickets wie der Kurzstrecke, der Einzelfahrkarte für die Zone M oder für eine einzelne Zone und für die Kindertageskarte unverändert und beim Sozialticket (Monatskarte S) entfällt die Sperrzeit.
Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
- Der Preis der Single-Tageskarte für die Zone M beziehungsweise Zone 1 steigt auf 10,80 Euro.
- Der Preis der Streifenkarte wird auf künftig 21 Euro (digitale Variante: 19,50 Euro) angehoben.
- Eine Wochenkarte für die Zone M beziehungsweise zwei Zonen kostet künftig 25,80 Euro, für die Zonen M-5 ist eine Wochenkarte für 87,30 Euro erhältlich.
- Die Preise der Monatskarten werden durchschnittlich um 4,8 Prozent angehoben.
- Der MVV teilt mit, dass viele 2026er Zonen-/Kurzstreckentickets noch bis 31. März 2027 aufgebraucht werden können. Zeitkarten gelten grundsätzlich bis zum Ende ihrer Laufzeit.
Weitere Änderungen, die der MVV mitteilt:
- Mehr als ein Viertel der bisherigen Ticketarten entfällt. Unter anderem werden die Monatskarte 9 Uhr und das Anschlussticket für Zeitkarten abgeschafft.
- Künftig gibt es für den Jugend- und Ausbildungstarif nur noch Wochen- und Monatskarten.
Außerdem wird das MVV-Gebiet ab 1. Januar 2027 um den Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren erweitert, sodass künftig dort auch MVV-Tarife erworben werden können.
Ausführliche Informationen zu den neuen Fahrpreisen gibt es auf der Webseite: mvv-muenchen.de