Das Anpassungsprogramm 2027 steht im Zeichen der städtischen Haushaltskonsolidierung. Die MVG hat unter den vorgegebenen finanziellen Rahmenbedingungen einen Fahrplan erarbeitet, der nachfrageorientierte Anpassungen enthält. Die Maßnahmen betreffen das gesamte Stadtgebiet, die Innenstadt ebenso wie die Gebiete außerhalb des Zentrums. Alle Haltestellen werden auch künftig bedient und alle heutigen Fahrtbeziehungen sind weiterhin möglich.
Im Mittelpunkt des neuen Fahrplans steht die Modernisierung des Busnetzes innerhalb des Mittleren Rings. Mehrere Buslinien werden neu geordnet, unter anderem um die Pünktlichkeit zu verbessern und den Betrieb zu stabilisieren. Betroffen sind die Linien 52, 54, 58/68, 100, 132, 153, 187, 199 und X30. Zu den wichtigsten Änderungen zählen die neue Linienführung der Buslinie 52 bis zum Marienplatz, die Neugestaltung des Cityrings sowie die Umwandlung der Linie X30 in die neue Linie 64 mit Halt an allen Stationen und längeren Betriebszeiten.
Zusätzlich werden einzelne Angebote angepasst. So fährt die U7 künftig nur noch im Berufsverkehr während der Schulzeit, die Tram 25 verkehrt werktags zwischen 9 und 13 Uhr im 10-Minuten-Takt, und auf rund 20 Buslinien kommt es zu Anpassungen in bestimmten Zeiträumen oder Streckenabschnitten.
Weitere Änderungen betreffen die Tramlinien 19 und 21, die ihre östlichen Linienäste tauschen. Bereits vor dem Fahrplanwechsel werden außerdem die Tram 23 mit größeren Fahrzeugen sowie die Tram 20 mit einem dichteren Takt im Berufsverkehr verstärkt. Darüber hinaus beteiligt sich die Landeshauptstadt München weiterhin an der Finanzierung mehrerer Regionalbuslinien, die München mit dem Umland verbinden.