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News vom 26. August 2026
Sicher unterwegs in München

Laimer Unterführung: Mehr Verkehrssicherheit und ein besseres Miteinander

Mehr Rücksicht in der Laimer Unterführung soll mit neuen Schildern, Markierungen und einer Informationskampagne erreicht werden. 

Foto: LHM/MOR

Laimer Unterführung: Mehr Verkehrssicherheit und ein besseres Miteinander

Eine bauliche Trennung von Fuß- und Radweg ist voraussichtlich erst mit der Fertigstellung der Umweltverbundröhre Ende 2028 möglich. Bis dahin setzt die Stadt auf kurzfristige Maßnahmen, die seit dieser Woche schrittweise umgesetzt werden. Dazu gehören neue Radwegbeschilderungen, Piktogrammen und Bodenmarkierungen, die auf das geltende Schritttempo von maximal 7 Kilometern pro Stunde hinweisen. Rechtlich handelt es sich in der Unterführung um einen Gehweg, der für den Radverkehr freigegeben ist. Radfahrende müssen daher besonders auf Fußgänger*innen Rücksicht nehmen und dürfen sie weder gefährden noch behindern.

Zusätzlich sollen Banner und die Vor-Ort-Aktion der Kampagne „Miteinander unterwegs mit Herz“ für mehr gegenseitige Rücksichtnahme werben und die Konflikte zwischen Fußgänger*innen und Radfahrenden verringern. Um eine Fehlbelegung der Fahrradabstellanlagen im Tunnel durch Schrotträder zu verhindern, hat die P+R Park & Ride GmbH im Juli eine gezielte zusätzliche „Radlramadama-Aktion“ zur Überprüfung und Entfernung entsprechender Fahrräder durchgeführt.

Die Maßnahmen wurden am „Runden Tisch Laimer Röhre“ mit Mobilitäts- und Baureferat, Behindertenbeirat, Polizei und den Bezirksausschüssen abgestimmt. Nach Abschluss der Maßnahmen soll die Situation weiter beobachtet werden.