MINGA

Automatisierung und digitale Vernetzung des öffentlichen Nahverkehrs in München

Gesamtevaluation

Das MINGA-Projektteam bewertet die verschiedenen autonomen Verkehrsmittel im öffentlichen Nahverkehr – also den selbstfahrenden Linienbus, das Bus-Platoon und die Shuttles – in unterschiedlichen Einsatzszenarien. Dabei wird geprüft, wie leistungsfähig die Systeme sind, und wie sie sinnvoll eingesetzt werden können.

Ein Schwerpunkt liegt auf den technischen Aspekten: Wie lassen sich die Fahrzeuge effizient nutzen, welche Sicherheitsvorteile bieten sie den Fahrgästen und wie wirken sie sich auf Umwelt und Verkehr aus – etwa durch weniger Autofahrten?

Darüber hinaus untersucht das Projekt die sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen. Wichtige Fragen sind hier zum Beispiel, wie Inklusion und Barrierefreiheit für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen gewährleistet werden können, und wie die neuen Angebote von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen angenommen werden.

Ein weiterer Fokus liegt auf den organisatorischen und rechtlichen Herausforderungen. Dazu gehört, welche Regeln und Abläufe nötig sind, damit die autonomen Fahrzeuge sicher und reibungslos betrieben werden können, und welche Hürden einer flächendeckenden Einführung bisher im Weg stehen.

Ziel der Evaluation ist es, ein umfassendes Bild von den Chancen, Grenzen und Anforderungen autonomer Busse im städtischen Verkehr zu gewinnen.

 

Projektpartner*innen:

tum-800uni-stuttgart-800mor-800swm-mvg-800mvv-neutral-800benzwalter-800man-800ebusco-800