Mobilität von Morgen

TEMPUS - Testfeld zum automatisierten und vernetzten Fahren

TEMPUS - Testfeld zum automatisierten und vernetzten Fahren

Für mehr Sicherheit auf den Straßen und zukunftsorientierte Mobilitätslösungen  - ein Testfeld bietet die Möglichkeit zur Erprobung von Technologien und Fahrzeugen des automatisierten und vernetzten Fahrens im Realverkehr.

Das Pilotprojekt TEMPUS (Testfeld München – Pilotversuch Urbaner automatisierter Straßenverkehr) wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr mit rund elf Millionen Euro gefördert.

Im Verlauf des Projekts wird im Münchner Norden und im anliegenden Umland die Verkehrsinfrastruktur mit intelligenter Straßenverkehrstechnik und kommunizierenden Lichtsignalanlagen ausgestattet. Dadurch können verschiedenste Szenarien im realen Verkehr untersucht werden. An einer Musterkreuzung soll beispielsweise ein virtueller Abbiegeassistent erprobt werden. Fahrten sollen durch Echtzeit-Verkehrsinformationen optimiert werden und eine Ampelprognose-Funktion im Fahrzeug den Umschaltzeitpunkt an der nächsten Kreuzung anzeigen. Durch die Erprobung unterschiedlichster Anwendungsfälle können Erfahrungen zur Optimierung der technischen Rahmenbedingungen für automatisierte und vernetzte Fahrzeuge gesammelt werden. Auch gilt es zu untersuchen, wie andere Verkehrsteilnehmer  - etwa zu Fuß Gehende und Radfahrende, auf die neuen Technologien reagieren.

Darüber hinaus analysiert TEMPUS Einsatzmöglichkeiten des automatisierten und vernetzten Fahrens im öffentlichen Nahverkehr; beispielsweise sollen virtuell gekoppelte Fahrzeuge im Bereich der Personenbeförderung untersucht werden.

Flankiert wird das Pilotprojekt von Bürger*innenbefragungen, um herauszufinden, welche Erwartungen an die neuen Technologien bestehen. Zudem ist das Testfeld offen gestaltet und steht auch anderen Interessenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand zur Verfügung. TEMPUS setzt dabei auf offene Daten- und Übertragungsstandards.

Unter der Federführung des Mobilitätsreferats der Landeshauptstadt München arbeiten rund ein Dutzend Projektpartner*innen aus Verwaltung, Forschung, Wirtschaft und Industrie im Forschungsprojekt mit. Darunter sind neben der Landeshauptstadt die 3D Mapping Solutions GmbH, die BMW Group, EBUSCO, das Karlsruher Institut für Technologie, die Landesbaudirektion Bayern, die PTV Planung Transport Verkehr AG, Yunex Traffic, die Stadtwerke München, die Technische Universität München, die Technische Universität Dresden, die Trafficon GmbH und die Traffic Technology Services Europe GmbH am Projekt beteiligt.

Ihr Unternehmen möchte auf dem Testfeld Technologien oder Fahrzeuge erproben oder Sie haben Fragen jeglicher Art zum Projekt? Wenden Sie sich gerne an tempus@muenchen.de.

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(Artikel aktualisiert am 31.5.2022.)

 

Kontakt

Mobilitätsreferat, Geschäftsbereich Strategie
tempus@muenchen.de