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Lieferzonen finden und Echtzeitinformationen über den Belegungsstatus abrufen

Pilotprojekt: Digitalisierung von Lieferzonen

In einem Pilotversucht testet das Mobilitätsreferat eine digitale Anwendung, die Echtzeitinformationen darüber bereitstellt, wo sich im Stadtgebiet Lieferzonen befinden, und welche aktuell frei sind. Getestet wird die App in Teilen der Altstadt und Isarvorstadt.

Foto: LHM/MOR

Pilotprojekt: Digitalisierung von Lieferzonen

Liefern, Laden und Leisten in der Altstadt und der Isarvorstadt wird digitaler. Insbesondere in diesen Stadtbezirken besteht von Seiten des Gewerbes und der  Handwerkerschaft ein hoher Bedarf an Verbesserung der Infrastruktur für Lieferzonen. In den vergangenen Jahren ist hier eine Vielzahl an Zonen für Liefern, Laden und Leisten, die sogenannten 3L-Zonen, und reine Liefer- und Ladezonen (2L-Zonen) hinzugekommen.

Um die Auslastung dieser Zonen zu erhöhen und Fehlbelegung sowie Parksuchverkehre zu reduzieren, testet das Mobilitätsreferat im Rahmen des von der EU geförderten Projekts metaCCAZE die Digitalisierung von Lieferzonen im Rahmen eines Pilotversuchs. 

Hierfür sind auf ausgewählten 2L- und 3L-Zonen in der Altstadt (insgesamt 16 Zonen) und in der Isarvorstadt (insgesamt fünf Zonen) Sensoren auf der Straße angebracht, die erfassen, ob ein Parkplatz belegt ist oder nicht. Die Informationen der Sensoren zur Belegung der Zonen können in einer eigens dafür bereitgestellten und kostenfreien App „mo2B“ abgerufen werden. Die Nutzer*innen haben dann die Möglichkeit, sich direkt zu freien Zonen leiten lassen.

Die Test-Zonen sind mit dem folgenden Schild gekennzeichnet:

schild-pilotversuch

Die Vorteile von digitalen Lieferzonen sind gerade im innerstädtischen Bereich offensichtlich: Die Parkplatzsuche wird erleichtert, Lieferzonen können schneller gefunden werden und durch die Routingfunktion in der App können Nutzer*innen direkt zu einer Zone navigieren. 

Neben dem Handwerk, Paketzusteller*innen oder Hotel- und Gaststättenbelieferungen können auch Pflegekräfte, Menschen mit Behindertenparkausweis oder Anwohner*innen mit Ausweis die App nutzen, um besser freie Haltemöglichkeiten zu finden und sie direkt anzufahren. Das Projekt hilft dabei, den knappen öffentlichen Raum, insbesondere in der Altstadt, effizienter zu nutzen und die aktuell hohen Fehlbelegungsquoten der 3L-Zonen zu reduzieren. Zusätzlich zur Ausstattung mit Sensorik wurde die Markierung der 3L-Zonen optimiert, indem der Schriftzug "Lieferzone" direkt auf der Straße angebracht wurde.

Das Foto zeigt den Schriftzug Lieferzone in weiß von oben nach unten neben der in rot markierten Lieferzone, die einen Parkplatz umrandet.

(Die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um unser Pilotprojekt und das Thema Lieferzonen finden Sie in den FAQs zum Thema Wirtschaftsverkehr auf unserer Webseite und unter diesem Artikel.)

In der untenstehenden Karte finden Sie eine Übersicht über alle 2L- und 3L-Zonen mit Sensoren im Innenstadtgebiet. Die Sensoren ermöglichen es, in der App Echtzeitinformationen über die Anzahl der jeweils freien Plätze in einer Lieferzone anzuzeigen. Zusätzlich zur Anzeige der digitalisierten Lieferzonen werden in der App auch alle weiteren 2L- und 3L-Zonen im Stadtgebiet angezeigt  - über die Routingfunktion kann man sich dort hin navigieren lassen.

Das Pilotprojekt wird im Rahmen des EU-Förderprojekts „metaCCAZE“ entwickelt und aufgebaut. Die Landeshauptstadt München setzt in diesem Förderprojekt innovative Lösungen für den Wirtschaftsverkehr und die Digitalisierung der Mobilität um, die im Nachgang dann auch von anderen Städten angewendet werden können. Das EU-Projekt läuft noch bis Dezember 2027. 

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Kontakt

Mobilitätsreferat, Landeshauptstadt München
metaccaze.mor@muenchen.de