Pressemitteilung Baureferat/ Mobilitätsreferat

Neuer Radfahrstreifen erhöht Verkehrssicherheit in der Lindwurmstraße

Neuer Radfahrstreifen erhöht Verkehrssicherheit in der Lindwurmstraße

Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sind in der Lindwurmstraße zwischen Sendlinger Kirche und Aberlestraße ab sofort deutlich sicherer unterwegs. Der schmale Radweg direkt neben dem Gehweg wurde zurückgebaut. Die dadurch hinzu gewonnene Fläche steht ab sofort komplett dem Fußverkehr zur Verfügung, aber auch dem Gewerbe und der Gastronomie. Zudem wurde das Kopfsteinpflaster zur Verbesserung der Barrierefreiheit durch Gehwegplatten ersetzt. Die Radelnden sind stattdessen künftig auf der Fahrbahn unterwegs: Dort entstand ein 2,30 Meter breiter Radfahrstreifen sowie ein 0,75 Meter breiter Sicherheitsstreifen zu den parkenden Autos, der die Radelnden vor sich plötzlich öffnenden Autotüren schützt. Zwischen Kidler- und Aberlestraße entfällt ein Fahrstreifen in Richtung Innenstadt.

Sobald es die Witterung erlaubt, werden die Querungen des neuen Radwegs noch rot eingefärbt. Dies wird voraussichtlich im Frühjahr der Fall sein.
Die Maßnahme am westlichen Ende der Lindwurmstraße bildet den Auftakt für die Umgestaltung der gesamten Lindwurmstraße gemäß des Bürgerbegehrens Radentscheid, das der Stadtrat übernommen hat. Im Lauf des Jahres soll dem Stadtrat dazu ein Beschlussentwurf vorgelegt werden. Die Lindwurmstraße ist eine in jeder Hinsicht vielbefahrene Straße: Täglich sind dort rund 12.000 Kfz und 8.000 Radler*innen unterwegs.
2. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden: „Der Ausbau der Radwege in München geht voran. Die Lindwurmstraße ist eine zentrale Achse Richtung Innenstadt, die auch von Pendler*innen gerne genutzt wird, bislang aber massiv vom Autoverkehr dominiert ist. Wir bauen die Straße nun sukzessive um, damit dort auch Radfahrer*innen und Fußgänger*innen sicher und komfortabel unterwegs sein können. Damit erhöhen wir die Attraktivität der gesamten Lindwurmstraße.“
Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „Auf diesem Abschnitt gab es immer wieder gefährliche Konfliktsituationen zwischen Fußgänger*innen und Radfahrer*innen, weil sowohl der Geh- als auch der Radweg zu schmal waren. Um weiteren Unfällen vorzubeugen, mussten wir handeln und den Radverkehr auf die Fahrbahn verlagern. Damit wurde die Gefahrenstelle entschärft.“
Peter Schösser, stellvertretender Hauptabteilungsleiter Tiefbau im Baureferat: „Wir freuen uns, dass dank der guten Witterung und der effizienten Zusammenarbeit mit den ausführenden Firmen das Baureferat die Maßnahme zügig abschließen konnte, sodass dieser Teil der Lindwurmstraße den Nutzer*innen früher als geplant mit erhöhter Sicherheit für Fuß- und Radverkehr zur Verfügung steht.“