Pressemitteilung

Mehr Platz zum Flanieren, Spielen und Entspannen - die Sommerstraßen kehren zurück

Mehr Platz zum Flanieren, Spielen und Entspannen - die Sommerstraßen kehren zurück

Grünes Licht für die Sommerstraßen 2021: Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr hatte der Mobilitätsausschuss im vergangenen Dezember beschlossen, das Projekt auch 2021 fortzusetzen. Für mehrere Wochen werden deshalb auch heuer wieder zehn Straßenabschnitte durch verkehrsberuhigende Maßnahmen umgestaltet, es entstehen vier Spielstraßen und sechs verkehrsberuhigte Bereiche.

Für die Anwohner*innen, vor allem aber für Kinder und Jugendliche, gibt es dadurch deutlich mehr Platz zum Spielen, Flanieren und Entspannen. Die Sommerstraßen werden vom Baureferat mit voraussichtlich über 100 Pflanzgefäßen mit Blumen und Palmen sowie mit Sitzgelegenheiten ausgestattet. Die zuständigen Bezirksausschüsse hatten zuvor Vorschläge gemacht, die Stadtverwaltung hat nun zehn Straßenräume nach fachlichen Kriterien ausgewählt.

In diesem Jahr sollen folgende Straßen zu Sommerstraßen werden:

  • Westenriederstraße zwischen Radlsteg und Frauenstraße (verkehrsberuhigter Bereich, Stadtbezirk 1)
  • Holzplatz (Spielstraße, Stadtbezirk 2)
  • Kurfürstenstraße zwischen Georgen- und Rambergstraße oder zwischen Ramberg- und Adalbertstraße (verkehrsberuhigter Bereich, Stadtbezirk 3)
  • Apianstraße (verkehrsberuhigter Bereich, Stadtbezirk 4)
  • Kuglerstraße/Schneckenburgstraße beim Spielplatz (Spielstraße, Stadtbezirk 5)
  • Schöttlstraße zwischen Fall- und Leipartstraße (verkehrsberuhigter Bereich, Stadtbezirk 6)
  • Südliche Auffahrtsallee (Spielstraße, Stadtbezirk 9)
  • Nietzschestraße nördlich Georgenschwaigstraße (verkehrsberuhigter Bereich, Stadtbezirk 11)
  • der sogenannte „Zugspitzplatz“ – nordöstliche Fahrbahn im Kreuzungsbereich Alpen-/Zugspitz-/St.-Martin-Straße (Spielstraße, Stadtbezirk 17)
  • Franziska-Reindl-Platz (verkehrsberuhigter Bereich, Stadtbezirk 19)

Wie geht es nun weiter? Im Mai werden Ortstermine mit Vertreter*innen der Bezirksausschüsse, der Verwaltung und der Polizei stattfinden, bei denen die Details der Verkehrsanordnung und Gestaltung besprochen werden. Im Anschluss können die Bürger*innen bei Informations- und Beteiligungsveranstaltungen ihre Anregungen zur Gestaltung und Nutzung der Sommerstraßen einbringen. Nach der finalen Zustimmung des jeweiligen Bezirksausschusses werden die Straßen im Juli umgestaltet. Weil die Westenriederstraße und die Südliche Auffahrtsallee bereits 2020 zu Sommerstraßen umfunktioniert wurden, könnte hier das Verfahren beschleunigt und die Umgestaltung nach der Öffentlichkeitsbeteiligung voraussichtlich bereits im Juni möglich sein.

Oberbürgermeister Dieter Reiter sagt: „Gerade in diesen schwierigen Zeiten freut es mich besonders, dass wir mit den Sommerstraßen wieder zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien schaffen können. Sie laden zum Spielen und Flanieren ein und bieten auch den Gastwirten – so es die pandemische Lage erlaubt – mehr Raum für Freischankflächen, wie beispielsweise in der Westenriederstraße.“

Die 2. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden sagt: „Die Sommerstraßen sind ein positives Beispiel dafür, wie aus Verkehrsräumen Lebensräume werden können. In einer dicht besiedelten Stadt wie München ist der Wunsch vieler Menschen nach mehr Aufenthaltsmöglichkeiten groß, das gilt insbesondere in Corona-Zeiten. Ich freue mich deshalb sehr über die Neuauflage der Sommerstraßen.“

Mobilitätsreferent Georg Dunkel sagt: „Die Sommerstraßen bieten den Münchnerinnen und Münchnern, besonders den Familien, zusätzlichen Raum zum Spielen und Aufenthalt im Freien. Das macht die Stadt noch lebenswerter – gerade in der dicht bebauten Innenstadt und in der warmen Jahreszeit.“
(Foto: Presseamt München, Michael Nagy)

Kontakt:
Landeshauptstadt München, Mobilitätsreferat, Pressestelle
Christina Warta, presse.mor@muenchen.de, Tel.: 089/233-44909
Sendlinger Straße 1, 80331 München