Pressemitteilung

Cádiz und Krakau informieren sich über Radverkehrsprojekte

Cádiz und Krakau informieren sich über Radverkehrsprojekte

Wie können Städte den Radverkehr stärken? Welche Ideen gibt es dafür in anderen europäischen Ländern? Seit September 2018 tauscht sich München im Rahmen des EU-Förderprojekts CIVITAS Handshake mit zwölf weiteren Städten über diese Fragen aus. Nun sind 17 Delegierte aus Cádiz und Krakau nach München gereist, um sich eine Woche lang bei Fachvorträgen und anschaulichen Radtouren über die Münchner Projekte zur Radverkehrsförderung zu informieren. Dabei werden Herausforderungen und Chancen auf dem Weg von einer autozentrierten hin zu einer nachhaltigen und innovativen Stadt thematisiert. Am Montagabend hat die 2. Bürgermeisterin Katrin Habenschaden die Gäste begrüßt.

Bei CIVITAS Handshake geht es vor allem um den Wissens- und Erfahrungsaustausch. München konnte Krakau bereits bei der Umsetzung eigener Radl-Sicherheits-Checks unterstützen, mit Cádiz wurden Erfahrungen zur Konzeption und Aufbau eines Bike-Sharing-Systems ausgetauscht. Umgekehrt profitiert München vom Know-how der anderen Städte für eigene Radverkehrsmaßnahmen. Die Studienreise ist Höhepunkt des EU-Projektes, das noch bis August 2022 läuft.

Bürgermeisterin Katrin Habenschaden: „Viele europäische Städte setzen auf umwelt- und klimafreundliche Mobilitäts-Konzepte, auch wir in München. Die Richtung ist dieselbe, die Wege aber unterschiedlich. Dank des Handshake-Programms können europäische Städte ihr Wissen und ihre Erfahrungen austauschen und nutzen, um eigene Projekte oder Planungen zu optimieren.“

Kontakt:
Landeshauptstadt München, Mobilitätsreferat, Pressestelle
Christina Warta, presse.mor@muenchen.de, Tel.: 089/233-44909
Sendlinger Straße 1, 80331 München