Das Baureferat und die von ihm beauftragten Vertragsfirmen räumen Fahrbahnen, Plätze, Fußgängerzonen, Geh- und Radwege innerhalb des Mittleren Rings sowie im Kernbereich von Pasing.
Oberste Priorität haben rund 10.000 Fußgängerüberwege, 2.300 Haltestellen und 290 Gefahrenstellen wie starke Gefälle- und Steigungsstrecken sowie Bahnübergänge. Vorrangig wird das Hauptstraßennetz geräumt und gegebenenfalls gestreut sowie Straßen, auf denen Busse und Trambahnen unterwegs sind. Salz wird im Sinne des Umweltschutzes unmittelbar nach dem Räumen und nur im Hauptstraßennetz, auf Straßen mit Buslinienverkehr und an Gefahrenstellen eingesetzt. Im Nebenstraßennetz wird nur in Sonderfällen bei Glätte Splitt gestreut.
Da der Radverkehr auch im Winter immer mehr zunimmt, geht der Standard für den Winterdienst auf Radwegen über die rechtlichen Mindestanforderungen hinaus. Auf allen Radverkehrsanlagen wird innerhalb von maximal drei Stunden nach dem Beginn des Schneefalls, ab einer Schneehöhe von drei Zentimetern, geräumt und gestreut. Aufgrund der stetig steigenden Bedeutung des Radverkehrs in München hat der Stadtrat weitere Maßnahmen zur Optimierung des Winterdiensts auf Radverkehrsanlagen beschlossen. So wurde ein Winterroutennetz mit verkürzten Umlaufzeiten von zwei Stunden eingeführt. Auch in den öffentlichen Grünanlagen sorgt der städtische Winterdienst für Verkehrssicherheit. Hier räumt das Baureferat die befestigten und beleuchteten Hauptwege und streut bei Bedarf Splitt.
Detaillierte Auskunft zum städtischen Winterdienst und zum Winterdienst auf Radwegen gibt es unter muenchen.de/winterdienst.