Mehr Fahrradstellplätze, neue Zebrastreifen, barrierefreie Bushaltestellen: Im Jahr 2025 haben das Baureferat und das Mobilitätsreferat gezielt nachhaltige Verkehrsformen in München vorangebracht.
Die umgesetzten Einzelmaßnahmen der vergangenen zwölf Monate umfassen den Umweltverbund aus Radverkehr, Fußverkehr und ÖPNV ebenso wie den Ausbau von 172 Carsharing-Stellplätzen, 21 neuen Mobilitätspunkten und 145 neuen Abstellflächen für E-Tretroller. So fand die Errichtung von 1.500 neuen Fahrradabstellplätzen an 66, teils besonders stark frequentierten, Standorten statt: Am Ostbahnhof gibt es beispielsweise nun 52 zusätzliche Stellplätze; nahe des neuen Radwegs in der Zeppelinstraße in der Au sind 40 neue Abstellmöglichkeiten entstanden; am Gotzinger Platz in Sendling entstanden zusätzlich zwölf Stellplätze für Lastenräder.
Um Radfahrende besser zu schützen, erfolgte eine rote Markierung der Fahrbahnen an 75 Verkehrsknotenpunkten, wie zum Beispiel am vielbefahrenen Oskar-von-Miller-Ring. Die Zahl der beschilderten und markierten Fahrradstraßen in München ist 2025 erstmals auf mehr als 100 geklettert. Groß dimensionierte Boden-Piktogramme und Markierungen auf der Fahrbahn heben den Vorrang für den Radverkehr deutlich hervor. Zu den neu markierten Abschnitten gehören wichtige Verbindungen wie die Königinstraße am Englischen Garten, die Route Am Isarkanal und die Hachinger-Bach-Straße.
Auch der Fußverkehr, ÖPNV-Nutzende und das Sharing-Angebot profitieren von der Detailarbeit im Straßenraum. So wurden 2025 rund zehn neue Zebrastreifen markiert, weitere 68 bereits bestehende Zebrastreifen wurden neu markiert. Ziel ist mehr Sicherheit bei der Querung von Straßen, insbesondere für Schulkinder und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen – ob in der Allacher Straße im Westen, der Kieferngartenstraße im Norden oder der Ruppertstraße im Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt.
Im Rahmen des Programms „Barrierefreie Bushaltestellen“ ist an vier zusätzlichen Haltepunkten ein stufenloser Einstieg möglich. Fertiggestellt sind unter anderem die Haltestellen Johann-Clanze-Straße in Sendling-Westpark und die Schäftlarnstraße beim Gasteig HP8. Der barrierefreie Umbau ermöglicht Fahrgästen mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen eine komfortable, selbstbestimmte Nutzung der Busse. Zudem wurde das Mobilitätsprinzip „Teilen statt Besitzen“ mit der Markierung neuer Carsharing-Parkplätze in 20 Straßen vorangetrieben, darunter Hohenzollernstraße, Thalkirchner Straße und Arcisstraße.