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News vom 27. März 2026
Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität

Willy-Brandt-Platz: Startschuss für Umbau

Bürgermeister Dominik Krause hat heute mit Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer und der Regierungsvizepräsidentin von Oberbayern, Friederike Fuchs, den symbolischen Spatenstich gesetzt

Visualisierung: Burger Landschaftsarchitekten

Willy-Brandt-Platz: Startschuss für Umbau

Der zentrale Platz der Messestadt Riem ist bislang vollständig versiegelt und erfährt nun einen Umbau zu einem klimaangepassten, barrierefreien und attraktiven Aufenthaltsort mit vielfältiger Grünausstattung. Grundlage der Planung sind Anregungen und Ideen aus der Bürgerschaft vor Ort. Ein Schwerpunkt der Umgestaltung liegt auf der Verbesserung der Barrierefreiheit: Wegeführungen und Querungen werden neu geordnet und mit barrierefreien Belägen ausgestattet.

Weitere Maßnahmen umfassen unter anderem die Pflanzung von fast 100 neuen, großen Bäume, ergänzt um ein vielfältig bepflanztes Wildstaudenmeer. Der neue Willy-Brandt-Platz erhält eine große, bodenbündige Brunnenfläche mit 44 Wasserfontänen. Ab 2027 erfolgt die Bepflanzung und Entwicklung der Grünflächen einschließlich der neuen Bäume und der neuen Aufenthalts- und Aktionsbereiche sowie Wege in der Platzmitte durch das zukünftige Wildstaudenmeer. Diese Arbeiten kann das Baureferat voraussichtlich bis Frühjahr 2028 abschließen.

Der Willy-Brandt-Platz bleibt während der gesamten Bauzeit durchgehend überquerbar. Die Erreichbarkeit der Riem Arcaden, der Hotels sowie der Zugang zur U-Bahn und den Bushaltestellen sind jederzeit gegeben. Das Baureferat legt großen Wert darauf, die Beeinträchtigungen durch die Baustelle so gering wie möglich zu halten. 

Die vom Stadtrat genehmigten Projektkosten liegen bei 18,6 Millionen Euro. Das Projekt wird zu knapp 50 Prozent aus Förderprogrammen refinanziert. Dazu zählen Mittel des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit aus dem „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ für die Pflanzung der Bäume und deren anschließende Entwicklungspflege sowie aus dem Programm „Nationale Klimaschutzinitiative“ für das Verbreitern des bestehenden Radwegs. Das Projekt wird zudem über das bayerische Städtebauförderungsprogramm mit Mitteln des Freistaats in Höhe von über 6,6 Millionen Euro gefördert.

(Das Headerbild zeigt eine Visualisierung der künftigen Gestaltung von Burger Landschaftsarchtitekten.)