Der Bauausschuss des Stadtrats hat in vorberatender Sitzung das Baureferat beauftragt, die notwendigen Planungsleistungen für das sicherheitstechnische Instandsetzen des Tunnels Landshuter Allee vorgezogen zu beauftragen.
Das Baureferat hat in Abstimmung mit der Branddirektion und dem Mobilitätsreferat als Straßenverkehrsbehörde die notwendigen Maßnahmen erarbeitet, um die Sicherheitstechnik des Tunnels zu modernisieren sowie das Bauwerk instandzusetzen. Um den Aufwand in finanzieller und terminlicher Hinsicht fundiert abschätzen zu können, sind detailliertere Planungen des Arbeitsablaufs und der hierfür jeweils erforderlichen Schutzmaßnahmen notwendig, die über das übliche Maß einer Entwurfsplanung hinausgehen.
Die dringend durchzuführenden Arbeiten zur Instandsetzung und insbesondere zur Ertüchtigung des baulichen Brandschutzes erlauben keinen weiteren Aufschub der Maßnahme. Aus diesem Grund wird das Baureferat die Maßnahme im Jahr 2026 zum Haushaltsverfahren anmelden. Bis zum Sommer 2026 wird die vertiefte Planung des Projektes soweit abgeschlossen, dass dem Stadtrat nach der Sommerpause 2026 die Projektgenehmigung vorgelegt werden kann. Bis Jahresende erfolgen der Abschluss der Ausführungsplanung und die Vorbereitung der Vergabe. Die Ausführungsgenehmigung ist im Frühjahr 2027 vorgesehen, der Baubeginn erfolgt unmittelbar danach.
Das Baureferat muss den Landshuter Allee-Tunnel sanieren und sicherheitstechnisch nachrüsten, weil die Sicherheitsausstattung des 1979 eröffneten Tunnels nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht. Außerdem haben vertiefte Bauwerksuntersuchungen auch hinsichtlich des Bauwerkszustands dringende Sanierungsbedarfe aufgezeigt. Wegen der festgestellten Brandschutzdefizite ist der Tunnel aus Sicherheitsgründen bis zum Abschluss der für den Schwerverkehr ab 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht gesperrt.