News vom 23. April 2021

Veranstaltung von Mobilitätsreferat und Bezirksausschuss Altstadt-Lehel

Großes Interesse an Informationsveranstaltung zur Umgestaltung des Tals

Großes Interesse an Informationsveranstaltung zur Umgestaltung des Tals

An der gestrigen Informationsveranstaltung zur übergansweisen Neugestaltung des Tals nahmen rund 150 Interessierte teil. Das Mobilitätsreferat stellte gemeinsam mit dem Bezirksausschuss Altstadt-Lehel Anwohner*innen, Verbänden und Gaststätten- und Gewerbetreibenden die drei Umbauvarianten vor.

Zum Hintergrund:
Ende 2020 hat der Stadtrat im Zusammenhang mit dem Gesamtkonzept „Autofreie Altstadt“ beschlossen, dass im Tal schon jetzt Parkplätze entfallen und der entstehende Raum neu genutzt werden soll. Der Aufenthalt für die Bürger*innen im Tal soll schöner werden, der Fußverkehr mehr Platz bekommen, das Tal soll begrünt werden. Zeitgleich darf der Baustellenverkehr für die Baustelle zur zweiten Stammstrecke am Marienhof nicht eingeschränkt werden.

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Drei Umbauvarianten:
Im Mobilitätsreferat wurden nun drei Varianten dafür erarbeitet, die mit nachhaltigen, mobilen Bepflanzungen begrünt werden sollen: In der ersten Variante werden die Flächen für den Lieferverkehr gebündelt, auch wenn sie dann gegebenenfalls nicht optimal für jedes Geschäft liegen. Dafür aber entstehen große, zusammenhängende Bereiche, auf denen Freischankflächen oder andere Aufenthaltsflächen mit Sitzgelegenheiten für die Bürger*innen entstehen könnte. Die Plätze für die Taxis und Sightseeingbusse bleiben erhalten, am Taxistand könnte eine Mobilitätsstation geschaffen werden (Behindertenparkplätze, Elektro-Roller, Fahrradständer, Leihrad-Flächen).

Auch in der zweiten Variante bleiben Taxistand, Sightseeingbus-Haltestelle und Mobilitätsstation an dieser Stelle erhalten. Die Lieferzonen würden aber möglichst gleichmäßig über das Tal verteilt und nach Möglichkeit den Geschäften zugeteilt. Dadurch entstünde nicht ganz so viel Platz für die Umgestaltung und Verschönerung des Tals.

Die dritte Variante nimmt die Idee einer Fußgängerzone im Tal bis Radlsteg/ Hochbrückenstraße auf, deshalb würden die Taxistandplätze sowie die Haltestelle für den Sightseeingbus Richtung Isartor in die Mitte des Tals verlegt werden. Die MVG-Bushaltestelle, zwei Lieferzonen und Behindertenstellplätze würden dagegen im „inneren Tal“ erhalten bleiben, eine Mobilitätsstation würde ergänzt werden. So entstünde mehr Raum für eine Fußgängerzone im inneren Tal.

Bei der Informationsveranstaltung wurde rege über alle Varianten diskutiert. Eine bevorzugte Variante kristallisierte sich dabei nicht heraus. Das Mobilitätsreferat prüft nun die verkehrsrechtlichen Details. Eine Umgestaltung soll voraussichtlich im Sommer erfolgen.