Mit einer Veranstaltung für Anwohnende und Gewerbetreibende startete gestern ein mehrstufiger Beteiligungsprozess zur weiteren Ausarbeitung konkreter Maßnahmen für die künftige Gestaltung des öffentlichen Raums in der östlichen Altstadt.
Die rund 60 Interessierten erhielten neben der Vorstellung des aktuellen Planungsstands auch Erläuterungen zum geplanten Ablauf des weiteren Beteiligungsprozesses. Im Anschluss hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, die Pläne in Kleingruppen zu diskutieren und erste Anregungen und Ideen einzubringen. Dabei standen Mitarbeiter*innen des Mobilitätsreferats für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Im Zentrum des Austauschs standen insbesondere die Möglichkeit für bürgerschaftliches Engagement bei der Gestaltung von Freiflächen, die Notwendigkeit und Verortung von Anwohnerparkplätzen und die Schaffung von konsumfreien Aufenthaltsräumen. Konkrete Anmerkungen gab es unter anderem zur künftigen Gestaltung des Tals sowie mehr Fußgängerfreundlichkeit der Maximilianstraße.
Das Projekt „Altstadt für alle“ verfolgt das Ziel den öffentlichen Raum zeitgemäß neu zu ordnen und diesen für alle Nutzenden zugänglich und attraktiv zu gestalten. Anliegen ist es, langfristig eine gemeinwohlorientierte, verkehrssichere und barrierefreie Altstadt zu entwickeln, die gleichzeitig für alle erreichbar ist. Ein Element hierfür ist die Neuordnung des Parkraums. Außerdem soll das neue Konzept einen Beitrag zur Reduzierung von Durchfahrts- und Parksuchverkehr in der Altstadt leisten.