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Modellregion für autonomes Fahren im Großraum München

MZM: Strategische Allianz für Mobilität und Logistik

Die Allianz "Mobile Zukunft München" (MZM) ist ein Zusammenschluss von mehr als 20 Partner*innen aus öffentlicher Hand, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie denkt die Mobilität und den Wirtschaftsverkehr der Metropolregion München gesamtheitlich strategisch voraus. 

Foto: MCube, Zayika

MZM: Strategische Allianz für Mobilität und Logistik

Seit September 2022 wird gemeinsam daran gearbeitet, München und die Region zum Vorreiter im Mobilitätsbereich zu machen. MZM vereint zentrale Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Öffentlicher Hand und Verkehrswesen mit dem gemeinsamen Ziel, die Mobilität der Menschen in der Region nachhaltig zu verbessern und die Region München als weithin sichtbares Schaufenster für zukunftsweisende Mobilität zu etablieren.

Verschiedene gebietskörperschaftsübergreifende geplante und abgestimmte Maßnahmen sollen spürbare Verbesserungen der Mobilität in der Region bewirken. Aktuell werden bereits folgende Projekte umgesetzt.

  • Abmilderung der verkehrlichen Auswirkungen der Sanierung des Tunnels Allach: Entwicklung von Maßnahmen zur Minderung der verkehrlichen Auswirkungen während der Sanierung.
  • Zukunftsbild Öffentlicher Verkehr (ÖV)-Angebot 2030+X: Schließung von Angebotslücken, Verbesserung der Reisezeiten und Entwicklung von Umsetzungsvorschlägen für über 50 Linien und 25 Korridore im MVV-Gebiet.
  • Reallabor Urbane Logistik: Pilotprojekte für klimafreundliche Güterverkehre mit Übertragbarkeit auf den Großraum München.
  • Mobility Data Analytics: Aufbau einer gemeinsamen Daten- und Analyseplattform für eine bessere Planungsgrundlage.
  • Maßnahmen zur Verbesserung des Fuß- und Radverkehrs sowie zur regionalen Verkehrsverknüpfung.

Ein weiteres Schwerpunktthema bildet der Einsatz autonomer Fahrzeuge. Hierfür wurde ein Visionspapier „Vision autonomes Fahren in der Region München“ entwickelt, das am 9. September 2025 in der Bayerischen Staatskanzlei vorgestellt wurde und bundesweit Anerkennung fand. 

Die Vision beschreibt die Rahmenbedingungen und Strategien, um die Region bis 2045 international führend im autonomen Fahren im straßengebundenen ÖPNV und Güterverkehr zu machen. Kernziel ist, dass bis 2045 tausende autonom fahrende Busse und Shuttles integraler Bestandteil des ÖPNV werden. So sollen die Menschen neben Bahn, U-Bahn und Tram künftig noch einfacher, flexibler und sicherer ans Ziel kommen – in Stadt und Umland. Denn autonomes Fahren kann den Fahrpersonalmangel entschärfen und die öffentliche Daseinsvorsorge sichern – auch dort, wo klassischer Linienverkehr wirtschaftlicht schwierig ist. Besonders im ländlichen Raum, wo oft regelmäßige Busverbindungen fehlen oder ausgedünnt werden, können selbstfahrende Kleinbusse und On-Demand-Shuttles Lücken schließen und soziale Teilhabe verbessern  - unabhängig von Alter, Einkommen oder Führerscheinbesitz.

Weitere Informationen zur Allianz finden Sie unter mzm-allianz.net.

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